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LEADER-Presseinformationen

03.06.2026 Übergabe Förderurkunde "Unterstützung Bürgerengagement" an Kulturverein Wirnt von Gräfenberg

LEADER: Bürgerengagement vor Ort gewürdigt: Kleine Initiativen mit großer Bedeutung

Mit dem Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ ist es möglich, ehrenamtlich initiierte Kleinst-Projekte finanziell zu unterstützen. Der Vorsitzende der LEADER-Aktionsgruppe Kulturerlebnis Fränkische Schweiz, Landrat Hanngörg Zimmermann, zeigte sich erfreut, im Rahmen einer kleinen Feierstunde gemeinsam mit LEADER-Managerin Marion Rossa-Schuster eine Förderurkunde zur Unterstützung des ehrenamtlich initiierten Projektes „Uraufführung des Oratoriums ‚Tanz um das Goldene Kalb‘" des Kulturvereins Wirnt von Gräfenberg überreichen zu können.

Landrat Zimmermann: „Kreative Projektideen scheitern leider oft am Mittelbedarf. Das ist umso bedauerlicher, als dahinter oft hochmotivierte, ehrenamtlich engagierte Menschen stehen, die bereit sind, Zeit, Kraft und Ausdauer für das Gemeinwohl zu investieren.“ Ziel sei es, ehrenamtliches Engagement in der Region unbürokratisch mit einem Zuschuss zu belohnen und zu fördern. „Mit der Förderung von bis zu 2.500 Euro setzen wir genau hier an – als Anschub, als Unterstützung und auch als Zeichen der Wertschätzung für Ihr Engagement“, so der Landrat weiter.

Der Kulturverein Wirnt von Gräfenberg e.V. und seine ehrenamtlichen Mitglieder planen aktuell ein einmaliges musikalisches Großprojekt: die Uraufführung des Konzertprojekts „Der Tanz ums Goldene Kalb“, ein Oratorium für Orchester, Chor, Solo-Stimmen und Sprecher, der Text stammt von Manfred Schwab, Träger der Gräfenberger goldenen Bürgermedaille, und die Musik von Wolfgang Junga. Eingebettet in den Lutherbibel-Text des Alten Testaments werden die menschliche Goldgier und ihre Folgen beispielhaft durch die Jahrhunderte bis in die Gegenwart in fünf „Leviten beleuchtet.

Das Projekt wird in ehrenamtlichem Engagement realisiert Der Schriftsteller sowie der Komponist arbeiten ehrenamtlich für den Kulturverein und verzichten auf Honorar und Tantiemen. Für die geplante Uraufführung in der Gräfenberger Dreieinigkeitskirche hat der Komponist und Chorleiter Wolfgang Junga ein ehrenamtliches Projekt-Ensemble von Musikern und-Solisten sowie Chormitgliedern aus verschiedenen Laien-Chören zusammengestellt und probt mit diesen seit Herbst 2025. Beteiligt sind an dem Projekt annähernd 40 ehrenamtliche aktive Mitwirkende. Es gelingt mit dem Oratorium eine Vernetzung von ehrenamtlichen Sängern und Musikern des Landkreises bis in die benachbarten Landkreise. Beantragt wird ein Zuschuss zu den Produktionskosten (Werbekosten, Grafikkosten, Kostüme, Verpflegung)

Landrat Zimmermann betonte, dass die Ehrenamtlichen durch ihre Ideen, ihre Arbeitskraft, ihre Zeit und nicht zuletzt ihre Begeisterung, sich für das Gemeinwohl einzusetzen, in hohem Maße zur Verbesserung und Bereicherung der Gesellschaft beitragen. „Dies ist in unserer Zeit, in der wir durch wechselnde Krisen ständig auf neue Bewährungsproben gestellt werden, nicht selbstverständlich.“ Für die Umsetzung ihrer Projekte wünschte er den Ehrenamtlichen viel Erfolg.

Anschließend erläuterte LAG-Managerin Rossa-Schuster, dass alle ehrenamtlichen Initiativen insgesamt ein Jahr Zeit für die Umsetzung ihrer Projekte haben. „Das Geld fließt, wenn die erfolgreiche Projektumsetzung dem LEADER-Management mit einem Bild- und Sachbericht angezeigt wird.“

Mit Dank und Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit wurde die feierliche Übergabe der Förderurkunde beendet.

Besten Dank für Ihre Unterstützung


30.04.2026 LEADER, Oberfrankenstiftung und VR Bank Bamberg-Forchheim fördern Sternwarte Feuerstein

Neue Perspektiven für Forschung und Bildung: LEADER, Oberfrankenstiftung und VR-Bank fördern Astrographengebäude der Sternwarte Feuerstein“

 

Die Sternwarte Feuerstein, eine etablierte Volkssternwarte nahe dem Flugplatz Feuerstein, setzt ihren erfolgreichen Weg fort: Mit dem geplanten Bau eines modernen Astrographengebäudes mit Kuppel wird ein bedeutender Meilenstein für Forschung, Bildungsarbeit und regionale Wissenschaftsförderung erreicht. Besonders hervorzuheben sind dabei die jüngst eingegangenen Förderbescheide der Oberfrankenstiftung und des EU-Förderprogramms LEADER sowie ein großzügiger Zuschuss der VR Bank Bamberg-Forchheim, die die Umsetzung dieses zukunftsweisenden Projekts überhaupt erst ermöglichen.

Die Sternwarte Feuerstein wurde 1999 von rund 20 engagierten Astronomiebegeisterten auf ehrenamtlicher Basis gegründet und hat sich seither kontinuierlich weiterentwickelt. 2010 wurde ein Planetenwanderweg als maßstabsgetreuer Lernpfad unseres Sonnensystems eröffnet. Mit der Errichtung eines Digital-Planetariums im Jahr 2023 wurde das Angebot um eine wetterunabhängige, innovative Vermittlungsform erweitert.

Mit dem neuen Projekt wird nun ein spezielles Gebäude für einen hochwertigen Zeiss-Forschungsastrographen geschaffen, der der Sternwarte als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt wurde. Das rund neun Tonnen schwere und vier Meter hohe Teleskop benötigt eine eigens dafür konzipierte Kuppel sowie moderne Montierungs- und Steuerungstechnik, um sein volles Potenzial entfalten zu können.

„Die Förderzusagen der Oberfrankenstiftung und aus dem LEADER-Programm sind ein starkes Signal für die Bedeutung dieses Projekts – sowohl für die Region als auch für die Bildungslandschaft insgesamt“, betont Landrat Dr. Ulm, Vorsitzender der LEADER-Aktionsgruppe Kulturerlebnis Fränkische Schweiz.  „Hier entsteht ein Ort, an dem wissenschaftliche Neugier, ehrenamtliches Engagement und hochwertige technische Ausstattung in einzigartiger Weise zusammenkommen.“

Mit der Inbetriebnahme des Astrographen eröffnen sich lt. Dr. Fleischmann, 1. Vorsitzender des Vereins Sternwarte Feuerstein e.V., vielfältige Möglichkeiten: So sollen unter anderem bislang unbekannte Asteroiden entdeckt, veränderliche Sterne analysiert, Sternbewegungen vermessen sowie Kometen beobachtet und Deep-Sky-Aufnahmen erstellt werden. Ergänzt wird das Angebot durch ein Sonnenteleskop für Tagesbeobachtungen, das unter anderem Sonnenaktivitäten sichtbar macht und spektroskopische Analysen ermöglicht.

Ein umfassendes pädagogisches Konzept für verschiedene Zielgruppen bildet die Grundlage für die zukünftige Bildungsarbeit rund um das neue Astrographengebäude. Denn neben der Forschung steht vor allem die Bildungsarbeit im Fokus. Die Sternwarte versteht sich bewusst nicht als rein akademische Einrichtung, sondern als lebendiger außerschulischer Lernort. Kinder, Jugendliche und Erwachsene erhalten hier die Möglichkeit, astronomische Phänomene unmittelbar zu erleben und naturwissenschaftliche Methoden praktisch anzuwenden.

„Dank der Unterstützung durch die Oberfrankenstiftung und LEADER können wir ein Projekt realisieren, das weit über die Region hinausstrahlt“, erklärt LEADER-Managerin Marion Rossa-Schuster. „Die Sternwarte Feuerstein verbindet in vorbildlicher Weise Bildung, Ehrenamt und Innovation – genau solche Initiativen stärken den ländlichen Raum nachhaltig.“

Dr. Fleischmann lobt die engagierte Unterstützung durch Dr. Julia Schilling vom Bildungsbüro des Landkreises und die LEADER-Geschäftsstelle: „Ohne die großartige Förderung und Kofinanzierung wäre das Projekt nicht realisierbar.“

Mit dem geplanten Bau setzt die Sternwarte Feuerstein ein starkes Zeichen für die Verbindung von Forschung, Bildung und regionalem Engagement – und schafft zugleich neue Möglichkeiten, den Blick in die Sterne für alle Generationen zu öffnen.

 


17.04.2026 Pressetermin: Übergabe Förderbescheide für Neubau Elchstallung mit Umweltbildung

15.04.2026 - „Rückkehr der Riesen“: Zwei Förderbescheide ermöglichen Neubau einer modernen Elchstallung mit innovativer Umweltbildung

HUNDSHAUPTEN – Mit der feierlichen Übergabe von gleich zwei Förderbescheiden ist heute der Startschuss für ein bedeutendes Zukunftsprojekt im Wildpark Hundshaupten gefallen. Dank der Förderung durch LEADER und die Oberfrankenstiftung kann der Neubau einer modernen Elchstallung realisiert werden, der zugleich neue Maßstäbe in der Umweltbildung setzt.

In seinem Grußwort hob Landrat Ulm die Tragweite des Projekts für die Region hervor: „Die heutige Übergabe von zwei Förderbescheiden ist weit mehr als ein formaler Akt – sie ist ein starkes Signal für die Zukunft unserer Region.“ Das Vorhaben zeigt eindrucksvoll, wie regionale Entwicklung, Artenschutz und Umweltbildung Hand in Hand gehen können. Gerade innovative Bildungsangebote sind ein entscheidender Schlüssel, um das Bewusstsein für Natur- und Umweltschutz langfristig zu stärken.

Regierungspräsident Luderschmid freute sich, den Förderbescheid der Oberfrankenstiftung, die das Projekt mit rund 78.000 Euro unterstützt, persönlich zu überreichen. Die Oberfrankenstiftung fördert als verlässlicher Kofinanzierungspartner regelmäßig wegweisende Projekte im Wildpark Hundshaupten, um ihn als überregional bedeutsames Ausflugsziel in der Fränkischen Schweiz und als Bildungsort für Kinder wie Erwachsene auszubauen.

Auch Matthias Dotzler, LEADER-Koordinator für Oberfranken, der den LEADER-Förderbescheid in Höhe von knapp 197.000 Euro überreichte, unterstrich die Bedeutung des Projekts für die Entwicklung des ländlichen Raums sowie für den Schutz von Natur und Umwelt, indem ein sanfter Tourismus gefördert wird. Voraussetzung für eine LEADER-Förderung ist stets die konsequente Ausrichtung an den definierten LEADER-Zielen des Landkreises Forchheim, welche hier umfassend erfüllt werden.

Unter dem Titel „Rückkehr der Riesen“ greift das Projekt die Wiederansiedlung des Elchs in Mitteleuropa auf. Über Jahrhunderte war Europas größte Hirschart aus der Region verschwunden. „Seine langsame Rückkehr macht deutlich, dass sich Natur erholen kann – wenn wir ihr Raum geben und verantwortungsvoll mit ihr umgehen“, so Landrat Ulm.

Mit „Rückkehr der Riesen“ entsteht ein Leuchtturmprojekt, das über die Region hinausstrahlen soll. Inhalt des Projekts ist zunächst der Bau einer modernen, tiergerechten Elchstallung. Diese wird unter anderem für den kurzfristigen Aufenthalt der Tiere, die Versorgung von Jungtieren sowie die Behandlung erkrankter Tiere genutzt. Gleichzeitig entsteht ein neuer, attraktiver Lernort für Besucherinnen und Besucher.

Ein zentrales Element des Projekts ist eine geplante Veranda mit interaktiven Elcherlebnisstationen. An sechs Stationen wird Wissen über den Elch und andere Wildtiere anschaulich und erlebnisorientiert vermittelt. Besucherinnen und Besucher können lebensgroße Elchfiguren entdecken, typische Laute hören, Geweihe ertasten oder das Verhalten der Tiere interaktiv nachvollziehen. Auch ein spannender Kontrast zur Europäischen Zwergmaus als kleinstem Säugetier Europas ist Teil des Konzepts.

„Hier wird Wissen nicht nur vermittelt, sondern erfahr- und erlebbar gemacht“, betonte Landrat Ulm. Die Stationen stehen exemplarisch für ein modernes Bildungsverständnis: interaktiv, barrierearm und nachhaltig. Im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung regen sie dazu an, über das Verhältnis von Mensch und Natur sowie den Schutz unserer Umwelt nachzudenken.

Mit dem Projekt baut der Wildpark Hundshaupten seine Umweltbildungsangebote konsequent weiter aus. Neben klassischen Themen wie Wald und Tiere werden auch aktuelle Herausforderungen wie Klimawandel und Artenschutz aufgegriffen.

Von einem bereits mit Unterstützung von LEADER und Oberfrankenstiftung erfolgreich umgesetzten Projekt konnten sich die Gäste hautnah überzeugen: Im Besuchertunnel des Wisentgeheges kann man die sanften Kraftpakete aus der Wildnis hautnah und spektakulär erleben. „Die Tiere wissen, dass sie beim Läuten eines Glöckchens mit Belohnung in Form von Karotten rechnen dürfen“, so Lisa Winzer, stellvertretende Wildparkleiterin und verantwortlich für das umweltpädagogische Bildungsangebot.

Abschließend dankte Landrat Ulm allen Beteiligten: „Ohne die großartige Förderung und Kofinanzierung wäre das Projekt angesichts knapper öffentlicher Kassen nicht realisierbar.“ Sein besonderer Dank galt den Fördermittelgebern sowie allen Projektbeteiligten.


27.03.2026 Übergabe Förderurkunden Unterstützung Bürgerengagement

                       

Ehrenamtliche Projektideen werden gefördert
LEADER-Kleinprojektefonds „Unterstützung Bürgerengagement“

Mit dem Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ ist es möglich, Kleinst-Projekte mit bis zu 2.500 Euro finanziell zu unterstützen. In der Sitzung des LAG-Entscheidungsgremiums am 05.03.2026 wurden 5 Anträge auf Unterstützung Bürgerengagement positiv beschieden. Der Vorsitzende der LEADER-Aktionsgruppe Kulturerlebnis Fränkische Schweiz, Landrat Dr. Hermann Ulm, überreichte im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Förderurkunden zur Unterstützung ehrenamtlich initiierter Projekte.

Landrat Dr. Ulm: „Kreative Projektideen scheitern leider oft am Mittelbedarf. Das ist umso bedauerlicher, als dahinter oft hochmotivierte, ehrenamtlich engagierte Menschen stehen, die bereit sind, Zeit, Kraft und Ausdauer für das Gemeinwohl zu investieren.“ Ziel sei es, ehrenamtliches Engagement in der Region unbürokratisch mit einem Zuschuss zu belohnen und zu fördern.

Folgende Projekte erhielten eine Förderzusage:

Der Integrative Kinderclub e.V. schafft auf dem Feuerstein einen inklusiven Spielbereich für Kindergartenkinder, Jugendhaus und die Öffentlichkeit. Durch interaktive Elemente wie ein Riesenxylophon und eine Kugelbahn werden Sinne, Motorik und die soziale Interaktion zwischen Kindern mit und ohne Beeinträchtigung gefördert. Dafür gibt es von LEADER einen Zuschuss von 2.200 Euro.

Der FSV Leutenbach erhält 2.500 Euro für die Beschaffung, Montage und den nachhaltigen Betrieb eines öffentlichen Bücherschranks in der Ortsmitte von Leutenbach.

Das ehrenamtlich veranstaltete, nicht-kommerzielle Eulenrock-Festival in Wannbach möchte eine nachhaltige Plattform für Rock- und Metal-Musik etablieren sowie dem regionalen Nachwuchs eine Bühne bieten. Die Initiative von Eulenrock e.V. wird mit 2.358 Euro gefördert.

Am Kohlfurtweg in Ebermannstadt installiert eine ehrenamtliche Initiative eine wetterfeste Outdoor-Tischtennisplatte und kümmert sich nachhaltig um deren Unterhalt und Pflege. Damit wird ein niedrigschwelliges und generationsgreifendes Begegnungs- und Bewegungsangebot geschaffen, das LEADER mit 2.500 Euro unterstützt.

In Hiltpoltstein möchte ein ehrenamtlicher Arbeitskreis mit einem Dorfladen mit Bistro/Café einen zentralen Begegnungsort für Bürger und Touristen schaffen. LEADER unterstützt die ehrenamtliche Initiative mit einem Zuschuss in Höhe von 2.500 Euro für die Anschaffung von Farbe und Textilien zur Innenraumgestaltung.

Die Bandbreite der Projekte zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig bürgerschaftliches Engagement sein kann – ob sozial, kulturell, sportlich oder gemeinschaftsstiftend. Landrat Dr. Ulm „Die Ehrenamtlichen leisten einen Beitrag, der weit über das einzelne Projekt hinausgeht. Sie stärken das Miteinander, fördern den Dialog und machen unsere Gemeinden lebens- und liebenswerter.“ Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen sei dieser Einsatz von unschätzbarem Wert. Abschließend richtete er seinen Dank an alle Beteiligten und dankte für deren Einsatz, Ideen und Beharrlichkeit.

Der Erhalt der Fördermittel ist relativ unkompliziert. „Das Geld fließt, wenn die erfolgreiche Projektumsetzung dem LEADER-Management mit einem Bild- und Sachbericht angezeigt wird“, so LEADER-Managerin Rossa-Schuster.  

Mit Dank und Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit wurde die Übergabe der Förderurkunden abgeschlossen.

 

      

  


09.03.2026 LEADER-Zwischenevaluierung

Zwischenbilanz der LAG Kulturerlebnis Fränkische Schweiz zur LEADER-Förderperiode 2023–2027

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Kulturerlebnis Fränkische Schweiz zieht zur Halbzeit der aktuellen LEADER-Förderperiode 2023–2027 eine positive Zwischenbilanz. Das EU-Förderprogramm LEADER unterstützt seit vielen Jahren erfolgreich Projekte zur Entwicklung des ländlichen Raums. Grundlage der Förderung sind regionale Entwicklungsziele, die zu Beginn jeder Förderperiode festgelegt werden. Projektideen, die zur Umsetzung dieser Ziele beitragen, können mit LEADER-Mitteln gefördert werden. Je nach Projektinhalt beträgt der Zuschuss 40 oder 60 Prozent der Nettokosten.

Im Landkreis Forchheim sind die Entwicklungsziele bewusst breit gefasst. Sie reichen von Arbeit und Lebensraum über Tourismus, Kultur und Freizeit bis hin zu Landwirtschaft, regionaler Wertschöpfung, Heimatpflege und der Stärkung dörflicher Infrastrukturen. Dadurch können viele unterschiedliche Projektideen umgesetzt werden.

Für die Förderperiode 2023–2027 stehen der LAG insgesamt 1,8 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Rund 700.000 Euro davon sind bereits für Projekte gebunden, etwa 1,1 Millionen Euro können noch für neue Vorhaben eingesetzt werden.

„LEADER ermöglicht es uns, innovative Ideen aus der Region gezielt zu unterstützen und damit die Lebensqualität im Landkreis nachhaltig zu stärken“, betont Landrat Dr. Ulm. „Die bisher geförderten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und engagiert die Akteure in unserer Region sind.“

In den vergangenen beiden Jahren wurden bereits mehrere Projekte auf den Weg gebracht: Der Freundes- und Förderkreis errichtete vor der Synagoge Ermreuth eine Kunst- und Erinnerungsstele. Der Kunst- und Kulturverein Kirchehrenbach entwickelt derzeit mit LEADER-Unterstützung einen Audioguide für den Skulpturenweg am Walberla, damit Besucherinnen und Besucher diesen künftig eigenständig erkunden können. Im Wildpark Hundshaupten ist der Bau einer neuen, zeitgemäßen Elchstallung geplant, die eine artgerechte Tierhaltung mit umweltpädagogischen Bildungsangeboten verbindet.

Auch im Bereich Arbeit und Lebensraum wurden Projekte umgesetzt. In Ebermannstadt entstand mit Unterstützung von LEADER ein Regionalbistro mit Regionalladen und Erlebniskochwelt. Im Markt Hiltpoltstein wird der bestehende Naturlehrpfad mit Unterstützung des Fränkische-Schweiz-Vereins und zahlreicher Ehrenamtlicher umfassend neugestaltet und durch einen Kindererlebnispfad ergänzt.

In seiner Sitzung am 5. März hat das Entscheidungsgremium der LAG zwei weitere Projekte befürwortet. Auf dem Feuerstein plant die Sternwarte Feuerstein den Bau eines neuen Gebäudes mit Kuppel für ein Weltraumteleskop. Damit soll das Führungs- und Bildungsangebot deutlich erweitert werden. Außerdem erhält die Stadt Forchheim eine LEADER-Förderung für die Anschaffung kultureller Ausstattung für den Veranstaltungsbetrieb im sanierten Rathaus. Dieses soll künftig als Treffpunkt und Ort der Begegnung für alle Generationen dienen.

„Noch bis zum 31. Januar 2027 können neue Projektanträge gestellt werden“, erklärt LEADER-Managerin Marion Rossa-Schuster. „Wir empfehlen Interessierten, ihre Projektidee frühzeitig mit dem LEADER-Management zu besprechen, damit wir gemeinsam prüfen können, ob sie zu den Entwicklungszielen unserer Region passt.“ Das LEADER-Management begleitet Projektträger von der ersten Idee über die Antragstellung und Umsetzung bis hin zum Verwendungsnachweis.

Weitere Informationen zum Förderprogramm und zur Antragstellung sind unter www.kulturerlebnis-fraenkische-schweiz.de erhältlich sowie beim LEADER-Management, Marion Rossa-Schuster, Telefon 09191 861049.

Die Ergebnisse der Zwischenevaluierung finden Sie hier


Übergabe Förderurkunden für 4 Projekte "Unterstützung Bürgerengagement"

Ehrenamtliche Projektideen werden gefördert
LEADER-Kleinprojektefonds „Unterstützung Bürgerengagement“

Mit dem Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ ist es möglich, Kleinst-Projekte mit bis zu 2.500 Euro finanziell zu unterstützen. Der Vorsitzende der LEADER-Aktionsgruppe Kulturerlebnis Fränkische Schweiz, Landrat Dr. Hermann Ulm, überreichte im Rahmen einer kleinen Feierstunde vier Förderurkunden zur Unterstützung ehrenamtlich initiierter Projekte.

Landrat Dr. Ulm: „Kreative Projektideen scheitern leider oft am Mittelbedarf. Das ist umso bedauerlicher, als dahinter oft hochmotivierte, ehrenamtlich engagierte Menschen stehen, die bereit sind, Zeit, Kraft und Ausdauer für das Gemeinwohl zu investieren.“ Ziel sei es, ehrenamtliches Engagement in der Region unbürokratisch mit einem Zuschuss zu belohnen und zu fördern.

Dr. Ulm äußerte sich erfreut: „Auch dieses Mal sind wieder interessante und sehr kreative Projektideen dabei, die gefördert werden.“  

Die Ortsgruppe Ebermannstadt-Wiesenttal des Bund Naturschutz plant im Stadtpark Ebermannstadt die Errichtung eines Sandariums. Das ist ein künstlich angelegter Nistbereich für erdbewohnende Insekten, wie Wildbienen. Ergänzende Lehrtafeln unterstützen das Bildungsangebot.

Die SpVgg Obertrubach – Initiative Jugendtreff erhält für die Errichtung eines Jugendtreffs in der sanierten Sporthalle einen Zuschuss für die Anschaffung und Montage raumtrennender und verdunkelnder Vorhänge.

Die Kirchenstiftung Gößweinstein beabsichtigt die Erstellung eines digitalen Kirchenführers mit Audioguide. Die Inhalte werden ehrenamtlich erstellt, für die technische Umsetzung erhält die Kirchenstiftung einen Zuschuss.

Der Naturpark Fränkische Schweiz e.V. beantragt einen Zuschuss für den Bau eines Wildbienenhotels mit Sandarium beim Obstinformationszentrum Hiltpoltstein, das mit ehrenamtlicher Unterstützung vor Ort umgesetzt werden soll.

In seiner Ansprache hob Dr. Ulm die große Bedeutung des Ehrenamts hervor: „Die Ehrenamtlichen tragen durch ihre Ideen, ihre Arbeitskraft, ihre Zeit und nicht zuletzt ihre Begeisterung, sich für das Gemeinwohl einzusetzen, in hohem Maße zur Verbesserung und Bereicherung der Gesellschaft bei“. Gerade in Zeiten vielfältiger Herausforderungen sei dieses Engagement nicht selbstverständlich. „Dies ist in unserer Zeit, in der wir durch wechselnde Krisen ständig auf neue Bewährungsproben gestellt werden, nicht selbstverständlich“, betonte der Landrat.

Für die Umsetzung ihrer Projekte wünschte er den Ehrenamtlichen viel Erfolg.  Alle ehrenamtlichen Initiativen haben nun 12 Monate Zeit, ihre Projektideen in die Tat umzusetzen.

Der Erhalt der Fördermittel ist relativ unkompliziert. „Das Geld fließt, wenn die erfolgreiche Projektumsetzung dem LEADER-Management mit einem Bild- und Sachbericht angezeigt wird“, so Landrat Dr. Ulm.  

Mit Dank und Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit wurde die Übergabe der Förderurkunden abgeschlossen.

 

 Foto: LAG Kulturerlebnis Fränkische Schweiz e.V.

Von links nach rechts:
Bgm. Markus Grüner (Obertrubach), Christine Berner (Naturpark Fränkische Schweiz), Markus Neuner (Kirchenstiftung Gößweinstein), Roland Wölfel (SpVgg Obertrubach), Christian Kiehr (BUND OG EBS-Wiesenttal), Katharina Kurth-Lipfert (Jugendpflegerin Stadt Ebermannstadt), Landrat Dr. Hermann Ulm, Bgm. Zimmmermann (Gößweinstein), Bgm. Christiane Meyer (Ebermannstadt)


25.02.2025 Übergabe Förderurkunden für 4 Projekte "Unterstützung Bürgerengagement"

Übergabe von Förderurkunden für LEADER-Kleinprojekte
„Unterstützung Bürgerengagement“

Mit dem Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ ist es möglich, Kleinst-Projekte mit bis zu 2.500 Euro finanziell zu unterstützen. Der Vorsitzende der LEADER-Aktionsgruppe Kulturerlebnis Fränkische Schweiz, Landrat Dr. Hermann Ulm, überreichte im Rahmen einer kleinen Feierstunde gemeinsam mit LEADER-Managerin Marion Rossa-Schuster sechs Förderurkunden zur Unterstützung ehrenamtlich initiierter Projekte.

Landrat Dr. Ulm: „Kreative Projektideen scheitern leider oft am Mittelbedarf. Das ist umso bedauerlicher, als dahinter oft hochmotivierte, ehrenamtlich engagierte Menschen stehen, die bereit sind, Zeit, Kraft und Ausdauer für das Gemeinwohl zu investieren.“ Ziel sei es, ehrenamtliches Engagement in der Region unbürokratisch mit einem Zuschuss zu belohnen und zu fördern.

Dr. Ulm äußerte sich erfreut: „Auch dieses Mal sind wieder interessante und sehr kreative Projektideen dabei, die gefördert werden.“ Der Heimatverein Forchheim erhält einen Zuschuss zu den Verpflegungskosten für die Teilnehmer am Historischen Annafestzug, der nach 10 Jahren erstmals wieder stattfinden wird. Der Fränkische Schweiz Verein Ortsgruppe Pretzfeld kümmert sich um die Organisation und Durchführung einer Vortragsreihe mit einem eigenen Beamer. Die Kirchenstiftung St. Walburga Oberehrenbach plant die Aufwertung des Freiplatzes bei der Kirchengemeinde. Hierzu sollen ein Pavillon angeschafft, Mülleimer und ein fest eingebauter Grill montiert sowie eine Tanne in gemeinsamer ehrenamtlicher Arbeit gepflanzt werden. Die Katholische Kirchenstiftung Herz-Jesu Kleingesee möchte eine Kulturinformationstafel zur Geschichte der Herz-Jesu-Kirche am „Kleingeseer Dorfplatz“ aufstellen. Hierzu wird der Inhalt gemeinsam ehrenamtlich erarbeitet. Der Club 72 Fränkische Geselligkeit Oberehrenbach wird im Rahmen einer Gemeinschaftsaktion Abwasser-Sammelbehälter für den Festplatz anschaffen und einbauen. Alle Bagger- und Kanalarbeiten werden ehrenamtlich durchgeführt. Der Trägerverein Wallfahrtsmuseum Gößweinstein plant die Anschaffung von Schwerlastregalen für die Neuordnung und Neustrukturierung des Depots des Wallfahrtsmuseums.

Dr. Ulm betonte, dass die Ehrenamtlichen durch ihre Ideen, ihre Arbeitskraft, ihre Zeit und nicht zuletzt ihre Begeisterung, sich für das Gemeinwohl einzusetzen, in hohem Maße zur Verbesserung und Bereicherung der Gesellschaft beitragen. „Dies ist in unserer Zeit, in der wir durch wechselnde Krisen ständig auf neue Bewährungsproben gestellt werden, nicht selbstverständlich.“ Für die Umsetzung ihrer Projekte wünschte er den Ehrenamtlichen viel Erfolg.

Anschließend erläuterte LAG-Managerin Rossa-Schuster, dass alle ehrenamtlichen Initiativen insgesamt ein Jahr Zeit für die Umsetzung ihrer Projekte haben. „Das Geld fließt, wenn die erfolgreiche Projektumsetzung dem LEADER-Management mit einem Bild- und Sachbericht angezeigt wird.“

Mit Dank und Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit wurde die Übergabe der Förderurkunden abgeschlossen.


06.08.2024 Übergabe Förderurkunden für 4 Projekte "Unterstützung Bürgerengagement"

 

Erste Übergabe von Förderurkunden
„Unterstützung Bürgerengagement“ in der neuen Förderperiode

Die stellvertretende Vorsitzende der LEADER-Aktionsgruppe Kulturerlebnis Fränkische Schweiz Sabina Heidecke überreichte im Rahmen einer kleinen Feierstunde gemeinsam mit LEADER-Managerin Marion Rossa-Schuster die ersten sechs Förderurkunden in der neuen LEADER-Förderperiode zur Unterstützung ehrenamtlich initiierter Projekte. Hierzu konnte sie neben den ehrenamtlichen Initiativen auch die Bürgermeister von Ebermannstadt, Leutenbach und Gräfenberg begrüßen.

Mit dem Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ ist es möglich, auch Kleinst-Projekte mit bis zu 2.500 Euro finanziell zu unterstützen. Ziel ist es, ehrenamtliches Engagement in der Region unbürokratisch mit einem Zuschuss zu belohnen und zu fördern. Heidecke erläutert: „Kreative Projektideen scheitern leider oft am Mittelbedarf. Das ist umso bedauerlicher, als dahinter oft hochmotivierte, ehrenamtlich engagierte Menschen stehen, die bereit sind, Zeit, Kraft und Ausdauer für das Gemeinwohl zu investieren.“

Heidecke übergab Förderurkunden für folgende Projekte: Sechs Ortsvereine in Niedermirsberg möchten gemeinsam eine angenehme und liebenswerte Aufenthaltsatmosphäre an öffentlichen Plätzen schaffen. Dazu sollen Sitzgruppen und Bänke sowie Pflanztröge in der Ortschaft aufgestellt und durch eine Bepflanzung verschönert werden. Die Bammersdorfer Jugend e.V. möchte eine Garage als Lagermöglichkeit für die Vereinsmaterialien ausbauen und hat einen Zuschuss für Baumaterialien, Farbe und Regale erhalten. Der Fränkische Schweiz Verein Ortsgruppe Leutenbach plant die Ausstattung der Heimat- und Trachtenstube Leutenbach mit energiesparender Beleuchtung sowie die Anbringung einer zusätzlichen Informationstafel zur Vervollständigung des museumsdidaktischen Gesamtkonzeptes. Die DJK Sparta Pautzfeld wird in der Nähe des Sportgeländes eine Boule-Bahn errichten, die der Bevölkerung künftig für sportliche Betätigung und als generationenübergreifender Treffpunkt zur Verfügung steht. Die Dorfjugend Kunreuth, als Teil des Vereins „Kunreuth - hier lässt sich´s leben e.V.“, führt die Neugestaltung und Sanierung des Dorfplatzes Kunreuth in 2024 durch. Im Zuge dessen soll auch eine Outdoor-Tischtennisplatte für die Jugendlichen angeschafft werden. Die Jugendlichen werden die Tischtennisplatte aufbauen und montieren. Nach Fertigstellung soll der Dorfplatz als Ort der Begegnung für Jung und Alt, für Kommunikation, Gedankenaustausch und Verständigung dienen. Der Fränkische Schweiz Verein Ortsgruppe Thuisbrunn-Heidhof beabsichtigt, beim Zehntspeicher einen Öffentlichen Bücherschrank aufzustellen. Der Bücherschrank soll Bürger und Besucher anregen, länger im Ort zu verweilen, um so die Atmosphäre des Ortes intensiver genießen zu können. Auch soll der Bücherschrank als sozialer Treffpunkt dienen, an dem die Bürger und Besucher miteinander ins Gespräch kommen können.

Heidecke betonte, dass die Ehrenamtlichen durch ihre Ideen, ihre Arbeitskraft, ihre Zeit und nicht zuletzt ihre Begeisterung, sich für die Gemeinschaft einzusetzen, in hohem Maße zur Verbesserung und Bereicherung der Gesellschaft beitragen. „Dies ist in unserer Zeit, in der wir durch wechselnde Krisen ständig auf neue Bewährungsproben gestellt werden, nicht selbstverständlich. „

Anschließend erläuterte LAG-Managerin Rossa-Schuster, dass alle ehrenamtlichen Initiativen nun 12 Monate Zeit für die Umsetzung ihrer Projekte haben. „Das Geld fließt dann, wenn die erfolgreiche Projektumsetzung dem LEADER-Management mit einem Bild- und Sachbericht angezeigt wird.“ Mit Dank und Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit wurde die Übergabe der Förderurkunden abgeschlossen.

Bürgermeisterin Christiane Meyer, stv. LAG-Vorsitzende Sabina Heidecke, LAG-Managerin Marion Rossa-Schuster, Bürgermeister Florian Kraft, Bürgermeister Ralf Kunzmann, Vertreter der Ortsvereine Niedermirsberg, von DJK Sparta Pautzfeld, der Bammersdorfer Jugend, der Dorfjugend Kunreuth – hier lässt´s sich leben, des FSV Thuisbrunn-Heidhof, des FSV Leutenbach.


Anerkennungsbescheid für die neue Förderperiode 2023-2027 eingetroffen

Erfreuliche Nachrichten hat Landrat Dr. Hermann Ulm aus München erhalten: Die bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, hat mitgeteilt, dass sich die Lokale Aktionsgruppe Kulturerlebnis Fränkische Schweiz e.V. und damit der Landkreis Forchheim erfolgreich für die neue Leader-Förderperiode 2023 - 2027 beworben haben. Damit können Projektträger aus dem Landkreis Forchheim auch in den nächsten Jahren auf Fördermittel aus der EU zugreifen, wenn ihr geplantes Projekt den Zielen der Lokalen Entwicklungsstrategie entspricht.

Landrat Dr. Ulm freut sich, dass die LEADER-Förderung in die nächste Runde geht. "Das Förderinstrument LEADER hat sich in den letzten 20 Jahren zu einer Erfolgsgeschichte in der Regionalentwicklung des Landkreises Forchheim entwickelt." Insgesamt wurden allein in der vergangenen Förderperiode 23 LEADER-Projekte mit einem Gesamtvolumen von 9,5 Millionen Euro und LEADER-Fördermitteln von 4,1 Millionen Euro umgesetzt. "Diese Projekte haben unsere Heimat, den Landkreis Forchheim, attraktiver und lebenswerter gemacht", ist sich Landrat Dr. Ulm sicher.

Seit 2002 zählt die LEADER-Region Kulturerlebnis Fränkische Schweiz stets zu den erfolgreichsten Regionen in Bayern, was vor allem dem herausragenden Engagement des langjährigen LEADER-Managers Toni Eckert zu verdanken ist. Zu den bedeutendsten Projekten der vergangenen Förderperiode zählen das Kooperationsprojekt "Qualitätswanderregion Fränkische Schweiz", die Schleuse 94, die Lochgefängnisse der Burg Streitberg, das Kuratenhaus Heroldsbach, die mobile Obstmosterei, das Wisentgehege im Wildpark und die künstlerische Gestaltung des Kreisverkehrs Kersbach und viele weitere Projekte.

Aber auch die Förderung von Kleinprojekten war dank des Fördertopfs "Unterstützung Bürgerengagement" ein voller Erfolg. Landrat Dr. Ulm: "So konnten Maßnahmen, die aufgrund der Bagatellgrenze für eine LEADER-Antragstellung nicht in Frage kamen, aber genauso wichtig für die regionale Entwicklung sind, unbürokratisch gefördert werden.“

Besonderen Dank richtet Ulm an alle Bürgerinnen und Bürger für deren konstruktive Mitwirkung an der Entwicklungsstrategie, an LEADER-Managerin Marion Rossa-Schuster für die maßgebliche Gestaltung des LEADER-Prozesses sowie an den LEADER-Koordinator für Oberfranken, Michael Hofmann, und die CIMA Management & Beratung GmbH für deren Rat und Unterstützung.

Mit Volldampf möchte der Landrat nun in die neue Förderperiode starten. "Die aktuellen Probleme, wie Klimaschutz, Ressourcenschutz, Daseinsvorsorge, regionale Wertschöpfung und sozialer Zusammenhalt sind riesig. Durch die Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort und mit Hilfe von LEADER-Mitteln wird es gelingen, Projekte zu initiieren, um den Herausforderungen der Zukunft aktiv und entschlossen zu begegnen."


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